Die bayerische Verbraucherschutzministerin Beate Merk warnt aktuell vor fehlerhaften Beurteilungen zur Kreditwürdigkeit durch Auskunfteien. Durch fehlerhafte oder veraltete Einträge von Auskunfteien wie der Schufa kann es zu einer falschen Beurteilung der Kreditwürdigkeit von Verbrauchern kommen.

Für den Verbraucher sind die Folgen gravierend. Bei Krediten muss er infolge von fehlerhaften Beurteilungen beispielsweise mit höheren Zinsen rechnen. Die CSU-Politikerin erklärte, dass die Auskunfteien immer wieder falsche Daten speichern oder Personen verwechseln. Durch die unrichtigen Daten entstehen Fehler bei dem Scoring-Verfahren. Mit diesem wird die Zahlungsmoral von Kunden bewertet.

In diesem Zusammenhang appellierte Merk an die Verbraucher. Die bayerische Verbraucherschutzministerin betonte, dass Verbraucher von ihrem Auskunftsrecht, das bei der Schufa besteht, Gebrauch machen sollen. Verbraucher in Deutschland haben das Recht, einmal im Jahr eine kostenlose Schufa Selbstauskunft einzuholen.

Anhand der Selbstauskunft können sie nachvollziehen, welche Daten von der Schufa über die eigene Person gespeichert worden. Gleichzeitig können sie überprüfen, ob diese richtig und aktuell sind. Fallen dem Verbraucher in der Selbstauskunft Daten auf, die unrichtig oder auch unzulässig gespeichert sind, hat er die Möglichkeit die Löschung dieser zu verlangen.