Nach Erklärungen der Schufa haben die Deutschen immer mehr Probleme damit, ihre persönlichen Finanzen zu kontrollieren. Mehr als die Hälfte gab in einer aktuellen Umfrage an, dass das eigene Finanzmanagement immer komplizierter wird. Als wesentliche Ursache nannten die Umfrageteilnehmer die steigenden Lebenshaltungskosten.

Trotz der zunehmenden Probleme bei den eigenen Finanzen bedienen die meisten Verbraucher nach Daten der Schufa ihre Ratenkredite auch weiterhin ordnungsgemäß. Besonders oft treten Schwierigkeiten beim eigenen Finanzmanagement bei Geringverdienern und unter 30-Jährigen auf. Im Rahmen der Forsa-Umfrage, die im Auftrag der Schufa durchgeführt wurde, gaben des Weiteren 30 Prozent der Befragten an, dass sie sich bei finanziellen Entscheidungen unsicher fühlen.

Etwa ein Drittel erklärte, dass sie es als anstrengend empfinden, sich mit ihrem eigenen Haushaltsbudget auseinanderzusetzen. Buch über Einnahmen und Ausgaben führt nur knapp ein Drittel der Umfrageteilnehmer. Allerdings sehen sich neun von zehn Befragten selbst als guten Finanzmanager.

Die Meisten beschäftigen sich erst ab einem Alter von 30 Jahren mit der eigenen Altersvorsorge. In Sachen Sparen liegen bei den Deutschen auch weiterhin sicherortsorientierte Geldanlagen vorn. So sind in diesen Tagen Sparbücher besonders populär. Mit dem Kauf einer Immobilie haben sich schon einmal 39 Prozent der Befragten auseinandergesetzt.